
Wir glauben, dass Nachbarschaft wieder stärker werden kann – wenn Menschen einander erreichen, wenn es zählt.
Zusammen. Für uns.
Plauder bringt Menschen im Quartier zusammen. Für Alltag, Austausch, Hinweise und Situationen, in denen lokale Hilfe zählt. Jede Plauder-Gruppe beginnt klein und nah – aber dahinter entsteht ein Netzwerk, das in der ganzen Schweiz wirken kann.
Der Ausgangspunkt
In vielen Häusern, Strassen und Quartieren kennen sich Menschen kaum noch. Und doch gibt es Momente, in denen Nachbarschaft plötzlich wichtig wird: Wenn eine Katze vermisst wird. Wenn ein Velo verschwunden ist. Wenn jemand einen Hinweis braucht. Wenn Eltern wissen möchten, was im Quartier los ist. Oder wenn jemand einfach Hilfe braucht.
Plauder entsteht aus der Überzeugung, dass wir als Nachbarn wieder besser füreinander erreichbar sein sollten. Nicht laut. Nicht kompliziert. Nicht aufdringlich. Sondern persönlich, lokal und vertrauensvoll.
Das Problem
Die meisten Menschen würden helfen, wenn sie wüssten, dass ihre Hilfe gebraucht wird. Aber oft bleibt eine Information in der falschen Gruppe hängen. Oder sie erreicht nur ein paar wenige Menschen. Oder sie wird zu weit gestreut und verliert an Relevanz.
Eine Hausgruppe erreicht nur ein Haus.
Ein Social-Media-Post erreicht oft die falschen Menschen.
Ein Aushang ist langsam und ungezielt.
Ein Chat wird schnell unübersichtlich.
Informationen über die eigene Gruppe hinaus zu teilen ist schwierig.
Zu viel Reichweite verletzt Vertrauen. Zu wenig verhindert Hilfe.
Die Plauder-Idee
Plauder beginnt dort, wo Vertrauen entsteht: in der lokalen Gruppe. Gleichzeitig baut Plauder im Hintergrund ein grösseres Netzwerk auf, so dass relevante Informationen auch über eine einzelne Gruppe hinaus geteilt werden können.
Jede Plauder-Gruppe ist nah am Alltag der Menschen. Dadurch bleibt Austausch persönlich und relevant.
Wenn ein Thema über die eigene Gruppe hinaus wichtig ist, kann Plauder helfen, die relevante Umgebung einzubeziehen.
Plauder soll verbinden, nicht überwachen. Deshalb braucht Reichweite klare Regeln, Moderation und einen bewussten Umgang mit Daten.
Das Netzwerk
Plauder beginnt hyperlokal – und wächst genau so weit, wie es sinnvoll ist.









Beispiel: Bernoulli-Häuser, Zürich-Höngg. Plauder funktioniert in jedem Schweizer Quartier.
Der Unterschied
Normale Gruppe
Plauder
Plauder ersetzt Nachbarschaft nicht. Plauder macht sie erreichbarer.
Unsere Haltung
Plauder soll nicht Misstrauen säen. Plauder soll Vertrauen organisieren. Es geht nicht darum, Nachbarn zu kontrollieren oder Verdächtigungen zu verbreiten. Es geht darum, Hilfe, Hinweise und Aufmerksamkeit dort möglich zu machen, wo sie gebraucht werden.
Wir sind alle Nachbarn.
Wir helfen einander.
Wir schützen Vertrauen.
Die Menschen hinter Plauder
Plauder ist für uns kein abstraktes Tech-Projekt. Wir bauen Plauder, weil wir selbst in Quartieren leben, Familien haben – und weil wir glauben, dass das, was in vielen Quartieren bereits funktioniert, noch viel stärker werden kann.
Als Väter schätzen wir, was gute Nachbarschaft bedeutet. Wir erleben täglich, wie viel Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit und Zusammenhalt bereits vorhanden sind – und möchten dazu beitragen, dass das noch spürbarer, noch einfacher und noch wirkungsvoller wird.
Plauder ist unser Beitrag dazu, dass Nachbarschaft noch einfacher gelebt werden kann.

Philipp Semmler
Vereinspräsidium & Gründer
Gesellschaft, Innovation & Digitaler Raum

Stefan Godly
Vereinspräsidium & Gründer
Ingenieur & Unternehmer
Verein & Zukunft
Der Verein Plauder trägt die gesellschaftliche Mission. Gleichzeitig braucht ein Netzwerk dieser Grösse professionelle Technik, klare Prozesse, Moderation und eine App, die Schritt für Schritt weiterentwickelt wird.
Trägt Mission, Werte, lokale Aktivierung und gesellschaftliche Verankerung.
Schafft Struktur, Verifikation, Moderation, App-Funktionen und digitale Weiterentwicklung.
Verbindet lokale Gruppen so, dass Hilfe über die eigene Gruppe hinaus möglich wird.
Datenschutz & Vertrauen
Plauder soll helfen, die passende Reichweite zu finden. Dafür braucht es klare Regeln, transparente Datenlogik und Funktionen, die Privatsphäre und Relevanz zusammendenken.
Lokale Gruppen bleiben lokal.
Weitergabe soll gezielt und nachvollziehbar erfolgen.
Nicht jede Information gehört überall hin.
Die App-Registrierung ist ein bewusster nächster Schritt.
Neue Funktionen werden transparent erklärt.
Plauder soll verbinden – nicht überwachen.
Fördermitgliedschaft
Plauder wächst nicht von allein. Der Aufbau lokaler Gruppen, die technische Infrastruktur, Moderation, Kommunikation und die Entwicklung der App brauchen Unterstützung. Fördermitglieder helfen, dass Plauder in immer mehr Quartieren möglich wird.
Fördermitglied werdenPlauder beginnt in deiner Gruppe. Aber es wirkt, wenn viele Gruppen zusammenkommen.
Wir glauben an eine Schweiz, in der Nachbarschaft wieder erreichbar wird. In der Menschen nicht allein suchen, fragen oder helfen müssen. In der lokale Nähe zählt – und ein Netzwerk dahintersteht, wenn es grösser werden muss.